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KTR hat die drei erfolgreichsten Jahre der Firmengeschichte hinter sich

In der Krise tatkräftig geblieben

Der Konjunktiv hat bei KTR wenig Platz. Der Global Player stellte drei Jahre in Folge neue Rekorde auf. Nach 234 Millionen Euro im Jahr 2017 war der Jahresumsatz auf 246 (2018) und 256 Millionen Euro (2019) gewachsen. Auch das Jahr 2020 fing vielversprechend an – mit dem besten ersten Quartal der Firmengeschichte. Doch dann kam die Corona-Krise „und hat uns voll erwischt“, sagt Geschäftsführerin Nicola Warning, seit Oktober 2017 an der Spitze des Familienunternehmens. „Klar, hätte ich gerne den nächsten Umsatzrekord erreicht“, gibt die 51-Jährige zu. Aber Warning schaut nach vorne. „Ich mache mir wenig Sorgen um das Unternehmen. Wir stehen stabil auf beiden Beinen.“

1959 gegründet, hat sich KTR zum führenden und weltweit agierenden Hersteller von Kupplungen, Bremssystemen und Hydraulik-Komponenten entwickelt. Auch Kühlsysteme und Stahlkonstruktionen gehören zur Produktpalette. Mit rund 1200 Mitarbeitern weltweit und 24 eigenen Tochtergesellschaften auf allen Kontinenten ist KTR quasi überall zuhause, aber in Rheine daheim. Allein 500 Mitarbeiter sind am Hauptstandort tätig, wo die Kurzarbeit vergleichsweise spät erst im September eingeführt wurde, weil die Auftragsbücher im Frühjahr noch voll waren. „Unser Ziel war, so lange wie möglich dagegenzuhalten und die Kundenerreichbarkeit zu gewährleisten.“ Der Schritt war nötig, auch wenn sich die Auftragseingänge wieder erholen und anziehen. Das Geschäft in China, wo das Virus ausbrach, rettet KTR aktuell. „China ist früh wieder aufgestanden“, sagt Warning mit Blick auf die dortige Wirtschaft.

Home-Office, Videokonferenzen und Digitalisierung waren natürlich auch bei KTR die logischen Konsequenzen. Eine Social-Media-Offensive, ein digitaler Messestand und der erste Podcast zeigen, dass das Unternehmen in der Krise tatkräftig und innovativ geblieben ist. „Wir sind auch stark, weil wir nah am Kunden waren und Kontakt gehalten haben“, sagt Warning. „Wir fragen nach: Was brauchst du? Was können wir tun?“ Und der direkte Draht unter den Mitarbeitern hat ebenfalls eine wichtige Funktion. „Innovation braucht die Hinterbühne“, erwähnt Warning, die Cafeteria oder den Büroflur als wichtige Orte von Austausch und Kommunikation. Und so ist KTR zuversichtlich, auf dem Weg in eine veränderte Arbeitswelt, die richtige Mischung zu finden.

Drei Fragen an Frau Warning

Frau Warning, Sie stehen seit drei Jahren an der Spitze von KTR. Eine gute Zeit?

„Ja, nicht nur, weil wir von 2017 bis 2019 die drei erfolgreichsten Jahre der KTR-Geschichte hatten. Wir haben uns gut aneinander gewöhnt. (lacht). Ich denke, ich passe gut zum Unternehmen, von der Denkweise und vom Spirit, der hier herrscht. Ich schaue mit Respekt auf meine Vorgänger und bin stolz, diese Tradition fortzusetzen.“

Was wird für den Erfolg der nächsten Jahre entscheidend sein?

„Drei Dinge: Die Kundennähe, und zwar weltweit, die weitere Internationalisierung und das Produkt-Portfolio. Die Frage, was wir anbieten, bestimmt auch die Produktinnovationen. Da sind wir alle nur Erfüllungsgehilfen, auch ich. Das versuche ich vorzuleben. Ich schmeiße mich auch in den Staub, wenn ein Kunde kommt.“

Was ist Ihnen bei der Suche nach Mitarbeitern wichtig?

„Wir sind anspruchsvoll und bestrebt, gute Mitarbeiter zu finden. Sie müssen zu uns passen, fachlich und charakterlich. Es geht um Kompetenz im Leben und im Job. Diese Kultur pflegen wir im Unternehmen.


Kontakt

KTR Systems
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48432 Rheine
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Fax: 05971 / 79 86 98
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